In Mexiko wird Ostern zwei Wochen lang wie ein Volksfest gefeiert. Girlanden aus Toiletten- und buntem Krepppapier schmücken die Straßen. Überall erklingt Musik, zu der die Leute feiern, tanzen und singen.
In Finnland gibt es am Ostersonntag leichte Schläge mit der Birkenrute, die an den Palmwedel erinnern soll, mit dem Christus in Jerusalem empfangen wurde. Am Ostermontag laufen Kinder laut lärmend durch die Straßen, um die Trauerzeit zu beenden und den Winter zu vertreiben.
In Südafrika werden an Ostern so genannte »Hot Cross Buns« gegessen. Das sind Rosinenbrötchen, auf denen ein Kreuz eingeritzt ist.
In Australien soll während der Osterzeit das Wasser gesegnet sein und Glück bringen. Daher schöpfen verlobte Paare nachts gemeinsam Wasser aus einem fließendem Bach. Sie bewahren es bis zu ihrem Hochzeitstag auf und besprenkeln sich dann gegenseitig damit.
Auch bringt statt dem Osterhasen das Bilby, ein Kaninchennasenbeutler, die Ostereier.
In Russland werden die Ostereier traditionell rot bemalt. Sie werden nicht versteckt sondern als Geschenk an Bekannte und Verwandte gegeben. Neben Ostereiern gibt es Kulitsch und Paskha, das ist Osterbrot mit Quark.
Auch in Griechenland werden die Ostereier rot bemalt. Rot steht hierbei als Farbe der Freude und als Symbol für neues Leben durch das Opfer Christi.
In Argentinien bitten Kinder ihre Paten oder Verwandten kniend um Segen. Dieser Segen kann sowohl symbolisch als auch in Form von Süßigkeiten sein.





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